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12 Apr 2015 Anja C Lloyd In Galerie

OSTERFEUER 2015

Ordnungssysteme sind sehr unterschiedlich. Dieses hier ist mir fremd. Dem Zwerg auch. Oder im Gegenteil. ACL

02 Apr 2015 Anja C Lloyd In Galerie

28 Mrz 2015 Anja C Lloyd In Galerie

28 Mrz 2015 Anja C Lloyd In Galerie

06 Mrz 2015 Anja C Lloyd In Galerie

Der Kapitalismus ist eine moderne Gesellschaft, die ihre kollektive Reproduktion als unbeabsichtigte Nebenwirkung individuell rationaler, kompetetiver Profitmaximierung zum Zweck privater Kapitalakkumulation sicherstellt – vermittels eines „Arbeitsprozesses“, der privates Kapital mit kommodifizierter Arbeitskraft kombiniert, um so die Mandeville`sche Verheißung der Verwandlung privater Laster in öffentliche Güter wahr werden zu lassen. Wolfgang Streek P.S. Winterpause wegen Wohnungssuche // ACL

15 Dez 2014 Anja C Lloyd In Galerie

Eine Replik auf den Beitrag „Hunderttausend Schritte“ von Herrn Reichle in der Süddeutschen Zeitung vom 09./10. Februar 2013   (…) Um vorweg zu greifen: Ein Leben MIT Auto ist zwar möglich. Aber sehr mühsam. Ich habe noch nie ein Auto besessen und allein der Gedanke, vier Wochen (Anm. der Autorin: Herr Reichle hatte vier Wochen auf sein Auto verzichtet.) meiner Freiheit gegen die Benutzung eines solchen Gefährts einzutauschen, treibt mir die Schweißperlen auf die Stirn. Ein Großteil meiner Nachbarn scheint das ähnlich zu sehen, denn offensichtlich lässt man, vorausgesetzt man hat tatsächlich einen Parkplatz ergattert, sein Auto gerne auch mal länger stehen. Ich kann es ihnen nicht verdenken. Nach Ihrem (Anm. der Autorin: Herr Reichle) heroischen Selbstversuch habe ich überlegt, bei welchen Gelegenheiten ich denn so täglich das Auto bewegen könnte. Zum Biomarkt (70 Meter)? Zum Kino (350 Meter)? Zur Lieblingskneipe (700 Meter)? Nur um dann Pfefferminztee zu trinken? (…) Ein Leben ohne Auto entwickelt sich natürlich etwas anders bzw. es muss anders geplant werden. Wobei ich mich noch nicht einmal aus ideologischen Gründen für dieses Lebenskonzept entschieden habe. Ich brauchte bisher einfach keinen motorisierten Untersatz. Selbst Freunde habe ich ohne Auto gefunden und ich treffe sie sogar. Für die sechzehn […]

20 Nov 2014 Anja C Lloyd In Galerie

Ohne pietätlos erscheinen zu wollen gedenke ich momentan voller Wehmut der Zeit der liebevoll selbst gestalteten Kassettencover. Mein Kassettendeck hat sich aus meinem Leben verabschiedet – nicht ohne vorher noch zwei bis drei 20jährige Kassetten unwiderruflich zu vernichten – und nach langem Ringen mit mir selbst habe ich beschlossen, mir kein neues zuzulegen. Manchmal ist es einfach Zeit, Abschied zu nehmen. Und damit auch Abschied zu nehmen von den mühevoll zusammengestellten Kassetten. Wer weiß denn noch, wie das so war? Die Mühen, die das letzte Lied auf der Seite machte? Einfach ausblenden, wenn das Band nicht reichte? Das war was für Anfänger. Wie war das noch mit der Playlist? Krude Mischungen bekam ich geschenkt: Theme from Terminator I, Relatives Menschsein, Heroes del silencio, Project Pitchfork, Johannes Brahms, Nirvana, Bob Mould, Simon and Garfunkel, Marillion, Frankie goes to Hollywood. Wo gibt es heute noch so etwas? Wenn ich das System der Streaming-Dienste verstanden habe, dann wird dort eher thematisch sortiert. Wie langweilig. Alte Playlists zusammenzustellen habe ich schon versucht. Ungefähr die Hälfte der Lieder ist schlicht und ergreifend nicht vorhanden (was, wie ich finde, durchaus für meine Freunde, die mir Kassetten geschenkt haben, spricht). Dennoch werde ich meine Kasseten würdevoll beerdigen. […]

12 Nov 2014 Anja C Lloyd In Galerie

06 Nov 2014 Anja C Lloyd In Galerie

Hanna Rexheuser hatte mich gebeten, sie bei ihrem Konzert am 01. November 2014 im Zusammenhang mit einer Ausstellung der ADDART zu fotografieren. Das hat bei mir sofort zu Schweißausbrüchen geführt, denn bisher hatte ich hauptsächlich unbewegliche Objekte vor der Linse gehabt. Und es wurde tatsächlich ein für mich sehr anstrengender Termin: schwierige Lichtverhältnisse und etliche recht agile Menschen. Aber ich würde es jederzeit wieder tun! Insbesondere die modernen Stücke haben es mir angetan. Mir war früher – bevor ich Hanna kannte – nicht klar, dass ein klassisches Instrument durchaus modern klingen kann. Danke für diese Erkenntnis! ACL