Traditionelles Bogenschießen
  Seit einiger Zeit versuche ich mich beim Traditionellen Bogenschießen. Zum Equipment gehört ein Koreanischer Reiterbogen, handgefertigte Pfeile, Köcher, Armschutz und Handschuhe. Die Schönheit des Bogens vermochte ich bisher noch nicht in Bildern einzufangen, den Pfeilen nähere ich mich versuchsweise. Das Bogenschießen selbst fasziniert mich aufgrund der Möglichkeit bzw. Gelegenheit, sich als Bogenschütze auf sich selbst konzentrieren zu müssen. Auf die Atmung, auf die Körperhaltung. Jeder Gedanke an etwas Außerhalb-dessen-Liegendes lässt den Pfeil verreißen. Das tägliche Zerstreutsein und Zerstreutwerden in dieser Welt pausiert. ACL  
10 Mai 2016 in , by
Burgwanderung
25 Sep 2015 in , by
Stella Canaris
Im Jahr 2013 wurde im Stella Canaris wegen ausstehender Löhne gestreikt. Das Hotel wurde geschlossen; für einige Reisende quasi über Nacht. Seitdem steht die Anlage leer, die Gebäude und der ehemals wunderschöne Park verfallen zusehends. Der Ort verändert sich. Es gibt Vandalismus, aber auch Menschen, die dort einfach „illegal“ wohnen. ACL
21 Jun 2015 in , by
Photo / Lyrik (2)
URLAUB MIT DER FAMILIE (Petra Wachendorf, Hamburg 2004)   Seltsam, als Camper zu leben Es ist mehr als provisorisch Sieh ein Zelt, stell deins daneben Es ist anti-illusorisch   Voll unerwünschter Klarheit ist das Leben Eine Orgie der Nüchternheit Zeltaufbau im Regen Aufbruch im Streit   Wir sind alle Camper Und Campen heißt traurig sein So mancher hat ein Ein-Mann-Zelt Doch niemand ist allein   Wir sind alle Camper Mit Satellitenschüsseln Sand im Schlafsack Kaputten Reißverschlüssen Wenn wir nachts mal müssen Sitzen Spinnen im Schuh Und nur wenn alle ruhen Ruhest auch du   Leben ist Campen Teuer und unbequem Man sieht täglich die anderen Und will so gern was anderes sehen   ACL / Petra Wachendorf
20 Nov 2014 in , by
Photo // Lyrik (1)
ABGESANG AUF DAS DULSBERGBAD (Petra Wachendorf, Hamburg 2009)   Langstreckenschwimmer ziehen ihre Bahnen Die Wahrheit liegt entspannt am Rand Sieht länger schon am Horizont Gewitterwolken mahnen Ein Mann mit Waschbrettbauch betrachtet sinnend seinen Sonnenbrand   Es rennen frittenfette Jungen schwitzend Wasserkühlen Bohnenstangen hinterher Der Rest der Welt erträgt das Leben sitzend Nur vorn am Kassenhäuschen sitzt schon lange niemand mehr   Die Trocknen sind verwirrt, die Nassen frieren. Die Liegewiese ist nicht mehr so grün Man fürchtet etwas zu vergessen, zu verlieren. Es geht ein Wind, die Wolken zieh`n   Schon hört man überall die Mütter rufen Dort ärgert ein enttäuschter Vater seinen Sohn Hier stößt ein Mädchen sich den kleinen Zeh an einer Stufe Und eine dicke Frau kreischt hektisch, denn es regnet schon   Und alles rennet, rettet, flüchtet Wohl dem, der jetzt ein Kraftfahrzeug besitzt Wohl dem, der einfach, aber kuschelig eingerichtet Alsbald mit einem Heißgetränk auf einem Sofa sitzt   Die Eltern schauen fern, die Kinder zahnen. Vorbeigezogen ist die schwarze Wolkenwand Langstreckenschwimmer ziehen ihre Bahnen Und die Wahrheit liegt entspannt am Rand   ACL/Petra Wachendorf
29 Okt 2014 in , by
Begegnungen 3 + Viele
Wild Life begegnet der sog. Zivilisation
04 Mai 2014 in , by